Festschrift

Vor 25 Jahren

1990 war das erste Freischießen nach der Grenzöffnung . Da mit einem größeren Besuch der noch „DDR“-Bürger aus Thüringen gerechnet wurde, stellte die Schützengesellschaft ein zusätzliches Zelt mit 1600 Sitzplätzen an der Nordseite des Festplatzes auf.

Die Militärmusik kam vom Heeresmusikkorps 4 Regensburg unter Major Wolfgang Willems. Die Flößerkapelle Neuses hatte auch ein Jubiläum: seit 40 Jahre musizieren sie beim Freischießen.

Eine sportliche Ehrung gab es für Peter Meserth, er gewann bei der Weltmeisterschaft der Sportschützen in Moskau mit der Nationalmannschaft in der damals noch Olympischen Disziplin Laufende Scheibe 10 Meter die Bronzemedaille.
Einen neuen Teilnehmerrekord meldete Otto Günnel, seit 20 Jahren Organisator des Kinderzuges: 1400 Kinder und 300 Erwachsene in 45 Gruppen begleitet von 4 Musikkapellen zogen zur Hofwiese.
Die neuen Könige 1990 wurden:
Schützenkönig Karl-Heinrich Dauer mit seinen Rittern Christian Höfner, Fritz Müller, Gerhard Höfner, Gerwin Reh und Hans Ritter.
Gewinnerin der Damenscheibe Sandra Wich-Heiter mit ihren Ritterinnen Henriette Weber, Brigitte Gläßel und Helga Meserth.
Jungschützenkönig Christian Reif mit seinen Rittern Frank Schuberth, Oliver Schuberth und Julian Zaich.
Vogelkönig Michael Seidl mit den Rittern Markus Weber, Christian Seidl und Frank Ehrhardt.
Schwanenkönigin Susanne von Hayn mit den Ritterinnen Yvonne Weber, Nataly Müller und Eva Nenninger.

Vor 50 Jahren

1965 war laut Volksblatt ein Fest der Superlative: bestes Wetter, höchster Bierkonsum und die meisten Besucher. Im Musikpavillon spielte die Kapelle vom Bundesgrenzschutz Süd unter Hauptmann Schlegl. Im Schützenhaus wurde Schultheiß ausgeschenkt, in der linken Bierhütte Leiner und in der rechten Kaiserhöfer. Am ersten Sonntag ging nach dem Rekordbesuch das Bier im Schützenhaus zur Neige, der Nachschub kam gerade noch rechtzeitig an. Beim Feuerwerk war dann wohl genug Bier da, aber durch den Besucherandrang in der Hauptzeit wurden die Maßkrüge knapp. Ein Blick auf die Preise: die Maß Bier 2.- DM, ein Paar Bratwürste 1,40 DM.

Der Schützenauszug mit Schützenkönig 1964/65 Heinz Gerner trifft am Schützenhaus ein. Fahnenträger Jo Scharl.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufstellung zum Treppenphoto:

Im Bild Landrat Emmert, Bürgermeister Hempfling, Peter Schramm als Schützendiener

 

 

 


Vogelkönig wurde der erst 4 1/2jährige Bill Hofmann (der Sohn des Schatz- und Platzmeisters), seine Ritter waren Thomas Mayr, Reinhold Völk und Jürgen Gerner.
Jungschützenkönig wurde Wolfgang Sikora, seine Ritter : Herbert Müller, Günter Krebs und Markus Meußgeier.

Schützenkönig wurde Werner Steller, seine Ritter waren Theo Heim, Gerd Kümmet, Hans Welscher, Dr. Karlheinz Seidel und Dieter Gläßel.
Sportlich war es ein erfolgreiches Jahr für die Schützengesellschaft. Bei den Deutschen Meisterschaft in Wiesbaden wurde die Luftgewehrmannschaft Gerd Kümmet, Dieter Gläßel, Dieter Mohs und Edgar Barnickel mit 2280 Ringen Deutscher Meister. Gerd Kümmet wurde mit dem neuen Rekord von 585 Ringen Deutscher Meister. Auch den Rundenwettkampf auf Bayerischer Landesebene gewann Kronach (gleiche Schützen) mit 2282 Ringen.

Vor 75 Jahren

1940 waren schon 11 Monate Krieg, trotzdem wurde nochmals ein Freischießen abgehalten. Der Festplatz war mit Schau- und Fahrgeschäften recht gut ausgestattet, in den beiden Bierhütten gab es Leiner- und Schulheißbier, im Schützenhaus Frankenbräu. Für die Musik sorgte eine Regimentskapelle aus Bayreuth. Der Kinderzug war mit 11 Gruppen gut besucht, darunter waren auch die Küpser Vierlinge. Auch auf den Schießständen herrschte reger Betrieb, es wurde in sechs Gewehr- und Pistolendisziplinen geschossen.

 

Drei Schützenkönige gab es zum Schluss: bei den Armbrustschützen (Vogelschießen) war es Albert Kohlmann, im Kleinkaliberschießen Otto Brill und der traditionelle Schützenkönig wurde der Metzgermeister Hans Fischer. Hans Fischer war der am längsten amtierende König der Schützengesellschaft, seine Regentschaft dauerte bis 1951. Dann wurde Hans Langold der erste Schützenkönig nach dem Krieg.

Vor 100 Jahren

1915: Im zweiten Jahr des ersten Weltkrieges fand kein Freischießen statt. In spärlichen Anzeigen im „Fränkischen Wald“ fand sich nur, dass die Schießhaus-Restauration geöffnet war und es wurde auf Stand- und Jagdscheiben geschossen. Der Zimmerstutzen-Verein traf sich im Hotel „Sonne“ zur Begrüßung einiger Mitglieder „vom Felde“. Ihr Schützenbruder Simon Magold war von der Front zu einem Urlaub gekommen, zur „gemütlichen Zusammenkunft“ trafen sich Vereinsmitglieder und Freunde im Magolds-Garten.

Vor 125 Jahren

1890: Zum Freischießen spielte die Militärmusik des 7. Bayerischen Infanterie-Regiments Bayreuth. Zur „theilweisen Deckung der bedeutenden Kosten“ hatte die Schützengesellschaft eine Sammelliste für „freiwillige Musikkassa-Beiträge circulieren“ lassen. Zu den Conzerten hatten nur die Mitglieder der SG freien Eintritt, Nichtmitglieder mussten für jedes Conzert 1 MK Entre` pro Person entrichten.
Auch zu den Gesellschafts-Bällen hatten nur Mitglieder und geladene fremde Gäste Zutritt. Aus einer Anzeige im Kronacher Tagblatt: „Hier domizilirende Damen, welche einen selbstständigen Haushalt führen, können sich, um an den Gesellschafts Vergnügungen theilnehmen zu können, als außerordentliche Mitglieder für einen Jahresbeitrag von nur 3 Mark aufnehmen lassen.“
Im Schützenhaus gab es Münchner Festbier, in den beiden Bierhütten Nürnberger und Langheimer Bier. Auf dem Schützenplatz gastierte Falk’s große Menagerie mit „wild eingefangenen Königstigern, Löwen und dem Wunderelephanten Pepi und mit der jugendlichen Tierbändigerin Frl. Ella Falk.“



Den Pfretzschner‘schen Ehrenpreis (das war der Vorläufer des Schützenkönigs) überreichte der Schützenmeister Fritz Pfretzschner an den Büchsenmacher Schilling aus Coburg.

Vor 150 Jahren

1865: Aus der Kronacher Zeitung: „ Es wurde beschlossen, daß von Seite der hiesigen Schützengesellschaft dem Schiessen in Kulmbach am 2. Juli beigewohnt werden soll. Die verehrlichen Mitglieder welche sich betheiligen, werden ersucht, ihren Wunsch rechtzeitig bei uns auszudrücken. Die Vorstände.
In der gleichen Zeitung unter Welthändel.
Während des diesjährigen Freischiessens geschahen auf den Ständen zum Auflegen 2721 Schüsse und waren darunter acht Punkte. Bei den Freihandschiessen betrug die Zal der Schüsse 3500, darunter zehn Punktschüsse.
Bei den Aufgelegt-Schiessen erhielt den 1. Preis Herr Accessist Fillweber, den 2. Herr Stadtbaurath Popp, den 3. Herr Gastwirth Dorsch. Bei dem Freihandschiessen den 1. Preis Herr Apotheker Spörl, den 2. Herr Kaufmann Trendel von Kulmbach, den 3. Herr Goldarbeiter Müller.

Vor 250 Jahren

1765: Eine löbliche Schützen Companie gibt eine Schützenscheibe

Historische Schießscheibe von 1765 aus dem Archiv der Schützengesellschaft Kronach.

Im Bild drei Schützen mit Gewehren vor dem Schießhaus, rechts davon steht ein Zieler vor einer Zielscheibe.
Die Umschrift lautet: Ein Jeder soll ein Lust, pey solgen schiessen haben, zumahl wier empfangen oft, geschenck und Herrschafftsgahben. Gegeben von einer löblichen Schützen Compagnie 1765.

Diese Scheibe war zusammen mit anderen historischen Scheiben der Schützengesellschaft für die Ausstellung "Schützen-Welten" im Jahr 2006 an die Museen der Stadt Lüdenscheid ausgeliehen. Der Katalog dieser Ausstellung beschreibt die Scheibe wie folgt:
Drei Schützen haben sich mit ihren Gewehren vor der Schießhütte eingefunden. Etwas entfernt davon ist eine Schießscheibe aufgestellt, neben welscher der Zieler steht. Diese Scheibe vermittelt einen Eindruck der “Hauptaufgabe” der Schützen abseits ihres “normalen” bürgerlichen Lebens: Es geht um die Aufrechterhaltung der Schießfertigkeit, zu der es der kontinuierlichen Übung bedurfte.

Die Freude am (Frei-)Schießen ist auch jetzt, nach 250 Jahren, noch vorhanden. Das erwähnte Geschenk und die Herrschaftsgaben haben wir durch unser Preisgeld ersetzt.

Die Schützengesellschaft Kronach


Die Schützengesellschaft Kronach gehört zu den ältesten Schützengesellschaften Deutschlands. In einer Aufzeichnung des Deutschen Schützenbundes wird das Jahr 1344 angegeben, in den  noch vorhandenen Unterlagen der Stadt Kronach sind vier „Stadtschützen“ erwähnt, die zu  Schießen nach Bamberg und Koburg fuhren und dazu von der Stadt ein Zehrgeld erhielten.
Die Schützengesellschaft Kronach besitzt viele alte Schützenscheiben, die ältesten sind aus dem Jahr 1720. Roter MannEinige dieser historischen Scheiben sind im Deutschen Schützenmuseum im Schloss Callenberg bei Coburg ausgestellt, andere wurden zeitweise an andere Museen Deutschlands zu besonderen Ausstellungen über das Schützenwesen ausgeliehen. Zur Zeit ist unsere 4-Monarchen-Scheibe Teil der bayerischen Landesausstellung „Napoleon und Bayern“ in Ingolstadt.
Sehr alt ist auch die Königskette, die älteste datierte Klippe trägt die Jahreszahl 1595.
Durch die vielen Klippen war die Kette zu schwer und zu wertvoll geworden, sie konnte deshalb nicht mehr getragen werden. Nun wird eine neue Königskette mit Klippen ab 1951 bei den Schützenauszügen getragen.

Untrennbar mit der Schützengesellschaft verbunden ist das Kronacher Freischießen, eines der größten und ältesten Volksfeste in Franken. Es wird seit 1588 abgehalten. Anstelle der früher nur für das Fest aufgebauten einfachen Reisighütten wurden 1910 drei feste Bierhütten gebaut. Die beiden jetzt bestehenden Bierhallen wurden 1971 und 1972 errichtet, in den letzten Jahren wurden sie um einen Außenbereich erweitert.
Zum Freischießen gehören auch die Militärkapellen im Musikpavillon. Die erste nachweisbare Kapelle war 1858 die Königlich Bayerische Landwehr-Regimentsmusik Würzburg.
Der Schützenauszug, der am ersten Freischießen-Sonntag vom Rathaus auf die Hofwiese zieht, und der immer Tausende Zuschauer anlockt, hat ebenfalls eine lange Tradition. Mindestens seit 1868 findet dieser Auszug statt. Das erste Fest nach dem 2. Weltkrieg war 1948, veranstaltet von einem Festausschuss (die Schützengesellschaft wurde erst im Oktober wieder neu gegründet), ein Schießbetrieb war aber noch nicht erlaubt. Bei dem jährlich stattfindenden Schützenauszug beteiligen sich über 20 Schützenabordnungen und etwa 10 Musikkapellen.
Nicht vergessen darf man auch den Kinderzug, an dem über 1800  Kinder mit etwa 50 Gruppen und Wägen und etlichen Musikkapellen vom Rathaus zur Hofwiese ziehen. Die Kinder des Festzuges beteiligen sich anschließend mit großem Eifer am Armbrustschießen auf Adler und Schwan, da können schließlich ordentliche Preise gewonnen werden. Die Kinder von Mitgliedern der Schützengesellschaft schießen dann um die Würde des Vogelkönigs und der Schwanenkönigin. Die Jungen schießen schon seit 1928 auf den Adler, die Mädchen seit 1987 auf den Schwan.

Sportliches Schießen steht bei der SG ganz oben an. Eine „Schießstätte auf der Hofwiese“ wird bereits 1497 erwähnt, sie wurde bis 1874 von den Bürgern der Stadt und der Besatzung auf der Festung Rosenberg benutzt und auch danach mit immer weiteren Schießständen  ausgebaut. Diese ganzen Schießanlagen mussten 1945 völlig zerstört werden. 1948 wurde die Wiederfortführung der Schützengesellschaft beschlossen, ab 1950 wurden die Schießstände Stück für Stück wieder aufgebaut, aber erst ab 1951 durfte der Schießbetrieb mit Luftgewehr wieder aufgenommen werden. 1960 wurden die Schießanlagen für damals 80000.- DM ausgebaut und erweitert: die Kleinkaliberstände erhielten elektrische Scheibenzuganlagen und die Pistolenstände ebenfalls elektrische Drehscheibenanlagen. Außerdem wurden zur Sicherheit im ganzen Schießgelände Hochblenden aufgebaut. Die Schützengesellschaft hatte damit die modernsten Schießstände in Oberfranken.
Zur Zeit hat die Schützengesellschaft in Betrieb: 4 Schießstände 100 Meter, 5 Stände 50 Meter, 5 Pistolenstände 25 Meter, je 2 Stände „Laufende Scheibe“ 50 Meter und 10 Meter sowie 17 Luftgewehrstände, davon 14 vollelektronisch.
Schützen der Gesellschaft haben schon an den 1862 in Frankfurt/Main gegründeten Bundesschießen teilgenommen. 1950 wurde eine Jugendabteilung eingerichtet, ihre Schützen wurden 1959 erstmals Deutsche Meister. Im Bild: Hilmar Derks, Dieter Gläßel, Gerd Kümmet und Edgar Barnickel.

In den folgenden Jahren gewannen sie mit Luftgewehr und Kleinkaliber mehrere Deutsche Meisterschaften, wurden Rundenwettkampfkampfsieger auf Bundesebene und gewannen zweimal einen Internationalen Fernwettkampf.

Die Krönung schaffte 1966 Gerd Kümmet: er wurde Weltmeister mit dem Luftgewehr. Für diese Leistung wurde er zum Schützen des Jahres gewählt und erhielt die höchste deutsche Sportauszeichnung, das silberne Lorbeerblatt.

1969 wurde zum zweiten Mal der “Große Preis des Deutschen Schützenbundes” ausgeschossen. 750 Schützen hatten sich zum Endkampf in der Landesschützenhalle in München qualifiziert. Für die Königswertung wurde das beste Blatt + Ringdifferenz zum Maximum(300) = Punkte gewertet. Dieter Gläßel schoss einen 11,3 Teiler + 282 Ringe = 29,3 Punkte und damit wurde er Bundesschützenkönig. Zu seiner Königswürde erhielt seine Gesellschaft eine für sportliche Förderung gebundene Prämie von 4000 DM. Die Königswürde brachte ihm auch eine Einladung zu einem Auftritt in der beliebten Fernsehserie “Zum Blauen Bock” mit Heinz Schenk ein. 2005 wurde Dieter Gläßel mit einem 8,8 Teiler Gauschützenkönig, 2007 wurde mit Alexander Appel wieder ein Kronacher Schütze Gauschützenkönig.

1970 fingen die Schützen mit dem Schießen auf die „Laufende Scheibe 50 Meter“ an und schon ein Jahr später wurden sie Deutscher Meister in dieser neuen Disziplin. Von 1973 bis 1976 wurde die SG Kronach viermal hintereinander Deutscher Meister auf die „Laufende Scheibe“ und 1987 war das erfolgreichste Jahr der „Keilerschützen“: sie gewannen alle neun Deutsche Meister-Titel dieser Disziplin.
Im Bild: Helmut Bonnekamp, Helmut Rauch, Gerd Kümmet, Adolf Stützinger.

Schützen der SG haben seit 1959 viele deutsche Mannschafts- und Einzel-meisterschaften gewonnen und neue Rekorde aufgestellt. Die „Laufende Scheibe“-Schützen Peter Meserth, Marko Schulze und Christian Stützinger waren mit der Nationalmannschaft an vielen internationalen Erfolgen beteiligt. Sie siegten bei Europa- und Weltmeisterschaften, Christian Stützinger erreichte 1988 bei der Olympiade in Seoul Platz acht und Marko Schulze wurde 2002 mit der Nationalmannschaft Weltmeister mit neuem Weltrekord. Christian Stützinger war im Jahr 2007 Deutscher Meister auf die Laufende Scheibe 50 m.

Auch der frühere Bundestrainer für die „Laufende Scheibe“, Reinhard Rüger, begann seine sportliche Laufbahn bei der SG Kronach. Zu den größten Erfolgen seiner Nationalschützen zählen mehrere Weltmeisterschaften und die Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen 1992 und 2004 durch Michael Jakosits und Manfred Kurzer.

Die höchste Auszeichnung des Schützenbezirkes Oberfranken ist die goldene Herzog-Ernst-Nadel. Sie wird an Spitzensportler für Außerordentliche Leistungen verliehen. Von den bisher geehrten Sportlern sind sechs von der SG Kronach: Gerd Kümmet, Peter Meserth, Christian Stützinger, Marko Schulze, Reinhard Rüger und Alf Rüger.
2014 erhielt Gerd Kümmet aus der Hand von Herzog Franz von Bayern das Protektoratsabzeichen in Gold.

Helmut Rauch,
Schützengesellschaft Kronach

   

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